„Ist nach dem Schottern vor dem Schottern?“

Offene Strategie-Konferenz der Interventionistischen Linken (IL) am 13.12. von 13-20 Uhr im Haus der Demokratie & Menschenrechte, Berlin

Der Castor-Transport 2010 in Zahlen: 5. bis 9. November, 92 Stunden von La Hague bis Gorleben. Ca. 25 Mio. Euro Kosten. Knapp 20.000 Einsatzkräften der Polizei – oft am Rande ihre Belastungsgrenze. 50.000 Menschen auf der Auftaktkundgebung in Dannenberg, weit über 10.000 bei den unterschiedlichen Blockade-Aktionen und gut 4.000 Aktivist_innen beim Schottern. Niemals zuvor wurde der Castor-Transport ins Wendland so lange aufgehalten wie in diesem Jahr.

Das hört sich doch erstmal recht ordentlich an. Nach Erfolg. Und nach kollektivem Schulterklopfen. Mit etwas zeitlichem und emotionalem Abstand wollen wir nun zusammen mit IL-Genoss_innen und Freunden, mit Sympathiesant_innen und solchen, die es werden wollen, den „Erfolg“ etwas genauer unter die Lupe nehmen und das Gewesenen gemeinsam diskutieren.

Die Konferenz gliedert sich in 3 thematische Blöcke:

  1. Auswertung: Was genau hat unsere Kampagne bewirkt?
  2. Ausblick: Der nächste Castor rollt 2011 durchs Wendland – wir auch?
  3. Übertragbarkeit: Was lässt sich aus der Schottern-Kampagne lernen und auf andere Bereiche übertragen? – Müssen wir jetzt alles schottern wollen?

1 Antwort auf „„Ist nach dem Schottern vor dem Schottern?““


  1. 1 Axel 28. November 2010 um 16:04 Uhr

    Wer 400.000 friedliche Demonstranten in Berlin, Stuttgart, München und in Norddeutschland pauschal als Krawallmacher, Brandstifter und Steinewerfer betitelt, braucht sich über
    weiter anhaltenden aktiven Protest nicht zu wundern.

    http://www.youtube.com/watch?v=Uv0S2P9MeH4

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