Protest in Hör- und Sichtweite!

Update: Tatsache ist, dass ein Protest in Hör- und Sichtweite möglich sein muss, und klar ist auch, dass dies allen zu ermöglichen ist. Aber Theorie und Realität sind manchmal zweierlei.
Wir geben uns alle Mühe durchzusetzen, dass Leute noch um 13h vom Hbf zum Karlsplatz kommen können. Wer aber Sorge hat, von der Polizei nicht mehr durchgelassen zu werden, sollte sich von vornherein auf der westlichen Seite der Bahngleise einfinden.

„Wir lassen uns nicht verschunkeln: Der 2. Weltkrieg ging von deutschem Boden aus – Antifaschistischer Protest in Sicht- und Hörweite!“ Unter diesem Motto haben wir für morgen eine Eil-Kundgebung am Karlsplatz, also direkt am Rand der Aufmarschroute der Nazis angemeldet, und zwar von 11 Uhr bis 19 Uhr.

Grund hierfür ist die Information über eine Einigung der Stadt Worms mit den Veranstaltern des rechtsextremen „Trauermarsches für die Opfer des alliierten Bombenterrors“. Dieser soll hiernach – ungestört von der Wormser Fastnacht, aber auch von antifaschistischem Protest – auf der westlichen Seite der Bahnschienen sattfinden. Mit unserer Anmeldung möchten wir klarmachen: Wir lassen unseren legitimen Protest gegen Geschichtsrevisionismus und Krieg nicht in Abseits drängen!

Keinesfalls soll eine Konkurrenz zur Kundgebung um 11 Uhr am Bahnhofsplatz (Ostseite) entstehen. Wir rechnen daher damit, dass sich viele erst nach Abschluss der Reden auf den Weg zu dieser Kundgebung machen. Gleichwohl würden sich freuen, wenn ein paar Leute von Anfang an zur Unterstützung dabei wären!