Alles nur konstruiert? Einführung in J. Butlers „Gender Trouble“


Ansätze queerer Theorie sind mittlerweile (nicht nur) in linken Kulturräumen weit verbreitet.

Während die konkreten Auswirkungen häufig von sehr praktischer Natur sind (z. B. bei der Beschilderung der Toiletten), sind die Diskussionen um die Grundlagen queerer Theorie meist sehr akademisch geprägt und schließen viele Menschen aus. Im Rahmen dieser Einführungsveranstaltung möchten wir diese Kluft ein wenig schließen.
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Montag, 11. September 20:00 – 21:30
Jugendkulturzentrum forum Mannheim

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So werden sich Miriam und Sophia aus Heidelberg* an einen der umstritteneren feministischen Ansätze wagen und Judith Butlers Dekonstruktion von Geschlecht in ihrem Buch „Gender Trouble“ (deutscher Titel: „Das Unbehagen der Geschlechter“) unter die Lupe nehmen.

Dabei werden folgende Fragen aufgeworfen:

- Was hat es mit der Unterscheidung von „sex“ (biologischem Geschlecht) und „gender“ (sozialem Geschlecht) auf sich?
- Was bedeutet es, wenn Geschlecht „nur“ konstruiert sein soll und wie (un-)frei ist jede*r Einzelne in der „performance“ (Darstellung)
des eigenen Geschlechts?
- Inwiefern ist eine Bezugnahme auf Frauen* als politische Kategorie
problematisch oder notwendig?
- Wieso nimmt Sprache innerhalb dieser Fragen einen so großen
Stellenwert ein?

Zu diesen Fragen werden Miriam und Sophia keine abschließenden Antworten liefern, aber den nötigen Input geben, um Diskussionen in offener Atmosphäre anzustoßen.
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*Die Referentinnen: Miriam studiert Philosophie an der Uni Heidelberg und ist seit 2014 u. a. in der Organisations-Crew der feministischen Kneipe Purple Planet in Heidelberg aktiv. Sophia arbeitet als Pädagogin beim Frauennotruf gegen sexuelle Gewalt an Frauen & Mädchen e.V. Heidelberg in der Gewaltprävention und hat ihre Staatsexamensarbeit über feministische Mädchenarbeit verfasst.


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