Archiv der Kategorie 'Statements'

Solidarität statt rassistischer Spaltung


Pressemitteilung der Interverntionistische Linken.

Stuttgart – In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben AktivistInnen der Interventionistischen Linken den Schriftzug „SOLIDARITY FOR ALL – #noafdstgt“ an den Bahnhofsturm in der Innenstadt und den Landtag projiziert.

Mit der Aktion möchte die Gruppe die Proteste um den Bundesprogrammparteitag der AfD am 30. April und 1. Mai einläuten. Dort wollen die RechtspopulistInnen die reaktionären Forderungen der letzten Monate in Form eines Parteiprogrammes festhalten.“. (mehr…)

Im Hambacher Forst

Waldwanderung
Am Sonntag machten sich einige von uns auf in die Nähe von Köln, um dort an einer Waldführung durch den Hambacher Forst teilzunehmen, der schon zum größten Teil abgeholzt ist, da die Abbruchkante der von ‪#‎RWE‬ betriebenen nahegelegenen Kohlegrube immer näher rückt. In dem übrig gebliebenen Waldstück gibt es jedoch einiges zu sehen: Der Hambacher Forst ist nicht nur der einzige Hainbuchen-Stieleichen-Maiglöckchen-Wald Europas, in dem laut ‪#‎BUND‬ auch noch 142 geschützte Arten leben – der Hambacher Forst ist auch besetzt! Die jetzige Besetzung besteht schon seit 2 Jahren. Erst letzte Woche fand im Camp eine Durchsuchung durch die Polizei statt bei der sieben Besetzer_innen 400 Polizist_innen gegenüber standen… (mehr…)

ENDE GELÄNDE! – Bericht zum Aktionstag

Ende Gelände Aktionstag
Klimaaktivist_innen der Anti-Kohle-Kampagne „Ende Gelände!“ haben am heutigen 4. März 2016 in und vor der MVV-Hauptversammlung im Mannheimer Rosengarten für einen sofortigen Ausstieg der Stadt Mannheim aus der Kohleverstromung demonstriert.

Trotz massiver Sicherheitsmaßnahmen am Eingang des Rosengartens, gelang es fünf Aktivist_innen die Begrüßungsrede des Aufsichtsratsvorsitzenden und Mannheimer Oberbürgermeisters Dr. Peter Kurz zu Beginn der Hauptversammlung zu stören. Sie entrollten ein Banner mit der Aufschrift „Kohleverstromung bleibt Investitionsrisiko – Ende Gelände!“, warfen mit buntem Konfetti und skandierten Parolen, die auf die Gesundheits- und Umweltgefahren der Kohleverstromung aufmerksam machten, bevor sie von dem Security-Service des Rosengartens aus dem Saal gedrängt wurden. Bereits gestern hatten Aktivist_innen an den neuen Block 9 des Großkraftwerkes Mannheim den von weitem sichtbaren Schriftzug „Kohle stoppen! Klima schützen!“ projeziert. Zahlreiche Anwohner_innen aus Neckarau bekundeten daraufhin ihre Solidarität. (mehr…)

Für einen Europäischen Frühling von Unten

Bunt und entschlossen gegen die Gewalt der Verhältnisse

Bei den Blockupy Aktionen am 18. März in Frankfurt a.M. konnten wir mit vielen entschlossenen und motivierten Menschen auf der Straße sein und zeigen, dass wir ein anderes Europa wollen und uns gegen Kapitalismus und Sparpolitik wehren. In vielerlei Hinsicht werten wir diesen Tag als Erfolg und (vielleicht auch) als Aufbruch in einen europäischen Frühling der Solidarität.

Die Mobilisierung aus unserer Region nach Frankfurt war sehr erfolgreich, zumal die Blockupy-Proteste diesmal an einem Werktag stattfinden mussten. Der Bus, den wir gemeinsam mit einer Heidelberger Gruppe organisiert haben, war voll belegt. Viele weitere Menschen aus der Region kamen in privaten Fahrgemeinschaften oder mit dem Zug. Wir schätzen, dass aus der Rhein-Neckar-Region 200 Menschen an den Blockaden des Blockupy-Bündnisses teilgenommen haben, aus allen Teilen der Gesellschaft. Im Rahmen der Großdemonstration am Abend waren es wohl 1000-2000 Personen. (mehr…)

Wenn Polizei Politik macht: #‎82Lu‬

Wenn Polizei Politik macht: Überzogener Einsatz gegen Antifaschist*innen bei ‪#‎82Lu‬

Antifaschistische Arbeit ist wichtiger denn je. Denn Rassismus, Judenhass und rechte Ideologien von NPD, Pegida, HogeSa und Kameradschaften sind längst in der „Mitte“ der Gesellschaft angekommen und wieder zu einer Gefahr für viele Menschen geworden. „Wir brauchen Bürger, die auf die Straße gehen, die den rechten Spinnern ihre Grenzen aufweisen und die sagen: ‚bis hierher und nicht weiter.‘“, forderte im vergangenen Jahr gar Bundespräsident Joachim Gauck angesichts zunehmender rassistischer Hetze und rechtspopulistischer Propaganda gegen Geflüchtete, Juden, Roma, Sinti und Homosexuelle. (mehr…)