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Gegen die Armut der herrschenden Politik

Save the date: G20-Finanzministertreffen in Baden-Baden: 17.-18.3.2017

Zwischen Schwarzwald Idylle und Casino Atmosphäre treffen sich am 17.& 18.März 2017 die Finanzminister_innen der G20-Staaten in Baden-Baden. Im Glashaus sitzend stimmen sie sich ein, um den kriselenden Kapitalismus auf Kosten von Großteilen der Weltbevölkerung abzusichern. Doch wo sich die Verantwortlichen der Armuts- und Krisenpolitik treffen, werden auch wir sein! Während sie die Interessen der Banken und Großinvestoren schützen, gehen wir gemeinsam für eine solidarische Welt jenseits des Kapitalismus auf die Straße.

Beteiligt euch an den Aktionen in Baden-Baden und fahrt zusammen mit uns im Juli nach Hamburg wo es dann heißt: G20 versenken!

Aktuelle Infos findet ihr hier oder auf interventionistische-linke.org!

Vortrag: Kurdistan

Zwischen Bürgerkrieg und Demokratischer Autonomie
In Syrien ist der Imperialismus in eine Krise geraten: Das Entstehen des Islamischen Staates, der Zerfall des Assad-Regimes und die Unfähigkeit der Nato-Staaten und Russlands, ihre hegemonialen Interessen mittels einer Neuordnung erfolgreich durchzusetzen, zeigen ihre Dimension.

Doch die Krise bietet auch eine Chance: Im Windschatten des Chaos nimmt eine Bewegung Anlauf, die einen dritten Weg, abseits nationaler Befreiung und autoritärer Vorzeichen, geht. Die „Befreiungsbewegung Kurdistans“ hat sich in den drei Jahrzehnten ihres Bestehens von einer Splitterorganisation zu einer relevanten Kraft entwickelt. Doch ihr geht es längst nicht mehr nur um Kurdistan…

Samstag, 19. November 2016
19 Uhr, ASV (Beilstraße 12, Mannheim)

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Fähren statt Frontex

Widerstand gegen das europäische Grenzregime

Der Mord an den Geflüchteten an den Außengrenzen Europas geht weiter, so auch der Widerstand! – Mit den Kreuzen will die Kampagne Safe Passage den getöten Geflüchteten im Mittelmeer gedenken. „Die europäische Abschottungspolitik zwing Schutzsuchende dazu, immer gefährlichere Wege zu nehmen. Jedes Jahr ertrinken Tausende auf dem Weg nach Europa im Mittelmeer“, so eine Sprecherin der Gruppe, die sich aus AktivistInnen der Interventionistischen Linken und des MediNetz Rhein-Neckars zusammensetzt. „Aber wir wollen nicht nur wach rütteln, sondern auch eine klare Forderung formulieren: Es braucht sichere Fluchtwege nach Europa, um das Sterben endlich zu beenden.“
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Hinter den Barrikaden

Eine Reise durch Kurdistan

Montag, 18. Juli 2016
19 Uhr, FORUM Mannheim

Seit der türkische Staat Mitte 2015 den Friedensprozess« aufkündigte, eskalierte in den kurdischen Gebieten die Situation. Staatspräsident Erdogan spricht von einer »Säuberung« der Gebiete und möchte die PKK samt Sympathisanten »auslöschen«. Die Mittel, die er dabei einsetzt, reichen von Massenverhaftungen bis hin zur gewollten Zerstörung ganzer Stadtteile. Auf der anderen Seite hat auch für die kurdische Bewegung eine neue Phase in ihrem Kampf um demokratische Autonomie begonnen. Aus der lokalen urbanen Jugend gingen Zivilverteidigungseinheiten hervor, die dem türkischen Staat seine Grenzen aufzeigen. (mehr…)

Nix da Brot und Spiele

Ein politischer Erfahrungsbericht aus Paris

Paris – Zunächst wurde er von den bürgerlichen Medien als Randnotiz abgetan, dann, mit Beginn der Europameisterschaft im Männerfußball, als unpatriotisch diskreditiert: Der Widerstand der französischen Bevölkerung gegen das Loi Travail El Khomri, einen Gesetzesentwurf zur radikalen Neoliberalisierung des Arbeitsmarktes. Die sozialdemokratische Regierung unter Hollande hatte gehofft, dass die Proteste mit Beginn der EM abflauen würden, aber das Gegenteil war der Fall. Am 14. Juni riefen Gewerkschaften, Schüler*innen, Studierende und viele unabhängige Organisationen, die sich unter dem Namen „Nuit debout“ („nächtlicher Aufstand“) vereinen, sowie zahlreiche autonome Gruppen zum Genrealstreik und zu Großdemonstrationen in französischen Städten auf – wir waren in Paris und haben uns ein Bild von der Lage gemacht.
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